Humboldt Law Clinic: Human Rights (WS 2010/11 + SoSe 2011)

Humboldt Law Clinic: Human Rights (WS 2010/11 + SoSe 2011)
Der erste Zyklus der Humboldt Law Clinic, der im Wintersemester 2010/11 begann und mit dem Ende des Sommersemesters 2011 endete, beschäftigt sich in englischer Sprache mit menschenrechtlichen Problemstellungen.

Die Clinic 2010/11
Die Projekte der Humboldt Law Clinic Human Rights
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Projekt 1 "Intersexualität"
Kooperationspartner: Verein Intersexuelle Menschen e.V.
Eine Beschreibung des Projektinhalts und der Ergebnisse finden Sie hier.
Aktuelles in Ergänzung dazu:
Die Humboldt Law Clinic kann sich über einen großen Erfolg freuen: Mit einem sogenannten Parallelbericht konnte sie das Thema der medizinischen Behandlung intersexueller Menschen auf die Agenda des UN-Ausschusses gegen Folter setzen.
Jeder Vertragsstaat der UN-Konvention gegen Folter (CAT) ist verpflichtet, dem Ausschuss regelmäßig über Aktivitäten zur Verhütung und Bestrafung der Folter oder der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung oder Bestrafung zu berichten. Seit längerem ist es Praxis von Nichtregierungsorganisationen, diese Staatenberichte um eigene, oft thematisch fokussierte Schatten- oder Parallelberichte zu ergänzen.
Der Verein Intersexuelle Menschen e.V. hatte bereits zum Ausschuss der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW und zum UN-Sozialpaktausschuss Parallelberichte verfasst. Über Vermittlung des Deutschen Instituts für Menschenrechte trat der Verein im Dezember 2010 an die Humboldt Law Clinic heran, um gemeinsam einen Parallelbericht zur CAT zu schreiben.
Den Parallelbericht erarbeiteten zwei Studentinnen der Humboldt-Law-Clinic: Human Rights im WS 2010/11, Lisa Hahn und Carla Weinhardt, unter Anleitung von Clinic-Koordinatorinnen Nora Markard und Jacqui Zalcberg und unter intensiver Mitarbeit von Juana Remus. Vereinsvorsitzende Lucie Veith arbeitete auf Seiten von Intersexuelle Menschen e.V. am Bericht mit. Nach intensiver Überarbeitung und Übersetzung ins Deutsche gingen Anfang Oktober 15 Exemplare des druckfrischen Berichts nach Genf. Wenig später wurde der Bericht auf der Website des Ausschusses hochgeladen.
Im November reiste eine fünfköpfige Delegation des Vereins und der Law Clinic zur Ausschuss-Sitzung nach Genf, um den Bericht dem Ausschuss vorzustellen. In der nicht-öffentlichen Sitzung zu den Parallelberichten stellten die Ausschussmitglieder unserer Delegation mehrere Fragen und zeigten sich von unserem Bericht sehr angetan, der auch am nächsten Tag Grundlage mehrerer Fragen des Ausschusses an die Regierungsdelegation war. Schließlich wurde unser Anliegen vom Ausschuss in seinen abschließenden Bemerkungen zu Deutschland mit mehreren Empfehlungen thematisiert.
Einen ausführlichen Bericht über die Anhörung in Genf finden Sie hier.
Den Bericht in englischer Sprache finden Sie hier, den Bericht in deutscher Sprache finden Sie hier.
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Projekt 2 "Afrikanischer Gerichtshof"
Kooperationspartnerin: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Eine Beschreibung des Projektinhalts und der Ergebnisse finden Sie hier.
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Projekt 3 "Hermes Bürgschaften"
Kooperationspartner: Amnesty International (AI)
Eine Beschreibung des Projektinhalts und der Ergebnisse finden Sie hier.
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Projekt 4 "Unlauterer Wettbewerb"
Kooperationspartner: European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
Eine Beschreibung des Projektinhalts und der Ergebnisse finden Sie hier.
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Projekt 5 "Menschenhandel"
Kooperationspartner: Ban Ying e.V. und Deutsches Institut für Menschenrechte (DIMR)
Eine Beschreibung des Projektinhalts und der Ergebnisse finden Sie hier.
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Projekt 6 "Terrorismus"
Kooperationspartner: European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
Eine Beschreibung des Projektinhalts und der Ergebnisse finden Sie hier.

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