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- Info
Abgeschlossene Projekte
QUING - Quality in Gender+ Equality Policies
Die Europäische Union ist eine komplexe,
multikulturelle Demokratie; zu ihren Zielen gehören die Förderung von
Vielfalt und gesellschaftlicher Inklusion und der Abbau von
Hierarchien, Ungleichheiten und Exklusion. Dennoch finden sich
zahlreiche Beispiele für Exklusion und Polarisierung hinsichtlich der
Ethnie, der Religion, der sexuellen Identität oder des Geschlechts. Die
Politik gegen Geschlechterdiskriminierung ist die am weitesten
entwickelte Strategie gegen Ungleichheit und damit der beste Einstieg
in eine übergreifende Politik der Inklusion. Das Projekt QUING wird das notwendige Wissen für eine solche Politik
bündeln und entwickeln. Es wird Wege suchen, wie dem Ineinandergreifen
verschiedener Formen von Ungleichheit Rechnung getragen und
technokratischen Tendenzen entgegengewirkt werden kann. QUING wird
zudem Inhalt, Qualität und Probleme der gegenwärtigen
Gleichstellungspolitik bewerten und Empfehlungen und Standards für
Gender Training (Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen auf
dem Hintergrund sozialer und kultureller Bedingungen) erarbeiten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.quing.eu
Evaluation des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern
Ziel der Evaluation des Professorinnenprogramms von Bund und
Ländern ist die Analyse der Wirkungen des Programms entsprechend seiner
Zielsetzung. Dabei muss die Evaluation zwischen unmittelbaren
Personalwirkungen
(Besetzung von Professuren mit Frauen) und Strukturwirkungen in den
Hochschulen
unterscheiden. Zudem muss die Wahrnehmung des Programms durch
unterschiedliche
Akteure berücksichtigt werden, die für Akzeptanz und Effektivität auch
über das
Programm hinaus von Bedeutung ist (mittelbare Effekte). Die Evaluation
kann
damit die Grundlagen für eine sachgerechte Entscheidung über eine
Fortführung
des Programms liefern, indem Vor- und Nachteile dieses Instruments zur
Förderung der Gleichstellung an Hochschulen aufgezeigt werden. Dabei
wird die
Evaluation auch Möglichkeiten der Modifikationen des Programms
berücksichtigen,
die seine Wirksamkeit erhöhen oder aber beeinträchtigen können.
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Hochschulforschung
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durchgeführt.
GenderKompetenzZentrum
Das GenderKompetenzZentrum ist eine anwendungsorientierte
Forschungseinrichtung an der Humboldt-Universität zu Berlin zur
Unterstützung der öffentlichen Verwaltung bei der Umsetzung der
Strategie Gender Mainstreaming (GM). Es wurde im Oktober 2003 unter dem
Dach des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) und an
der Juristischen Fakultät gegründet. In ihm arbeitet ein
interdisziplinäres Team an rechtlichen, administrativen und fachlichen
Fragen der Gleichstellung und zur Qualitätssicherung in Prozessen des
Gender Mainstreaming.
Expertise "Mehrfach-, mehrdimensionale und intersektionale Diskriminierung im Rahmen des AGG"
Trotz einer langen Geschichte von Antidiskriminierungsnormen
im deutschen Recht gibt es nach wie vor – in der Bevölkerung, der
Politik und der Wirtschaft - Zweifel, Unsicherheit und Widerstände, das
Vorhandensein und die Häufigkeit von Diskriminierung anzuerkennen. Besonders deutlich wurde dies angesichts der Umsetzung
europäischer Antidiskriminierungs-Richtlinien und der Verabschiedung des
Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Daten zu Diskriminierung werden
daher dringend benötigt. Sie dienen nicht nur der Aufklärung über
gesellschaftliche Problemlagen, also der Sensibilisierung und
Bewusstseinsbildung bezogen auf Diskriminierungen. Daten dienen auch der
Legitimation bzw. der Begrenzung staatlichen Handelns in diesem Bereich. Eine
angemessene Entwicklung und Implementation von Antidiskriminierungsrecht und
Gleichstellungspolitik bedarf damit der fachlich abgesicherten Kenntnis des
zugrundeliegenden empirischen Problems. Die Expertise wird im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erstellt.
Exchange of Best Practices
TARGET - Transnational Applied Research in Gender Equity Training
Weltweit versuchen Organisationen,
Gleichstellung im Rahmen der Strategie des Gender Mainstreaming zu
realisieren. Dazu gehört meist eine Bildungs- oder Trainings-Komponente
zur Erlangung von Gender-Kompetenz auf Seiten der Verantwortlichen. Das
Projekt TARGET ermöglicht es Expertinnen und Experten aus der EU und
den USA, dazu Erfahrungen und Erkenntnisse aus Evaluationsforschung und
weiteren Studien auszutauschen. Ein Ziel ist die Entwicklung eines
Curriculums für solche Trainings, insbesondere für die Zielgruppe der
öffentlichen Verwaltung und Politik.
Broschüre "Frauen in den Geisteswissenschaften"
Zum Jahr der Geisteswissenschaften stellt die Broschüre 10 Wissenschaftlerinnen vor, die in unterschiedlichen Disziplinen und unterschiedlichen biografischen Situationen nicht zuletzt für junge Frauen Vorbild sein können; daher sind die Portraits von Nachwuchsforschenden erstellt worden. In einer Einleitung wird zudem die Situation in den Geisteswissenschaften auch mit Blick auf Geschlechterverhältnisse beleuchtet. In einer Präsentationsveranstaltung wird Nachwuchsforschenden die Möglichkeit gegeben, von den Erfahrungen der Portraitierten zu profitieren.
Implementierung von Gender-Mainstreaming in alle für Peking + 10 relevante Politikfelder und Sozialentwicklung
Das Projekt dient dazu, die Wechselwirkungen zwischen Sozialentwicklung und Gleichstellung einschließlich des Standes der Umsetzung von Gender Mainstreaming in die nationalen und internationalen Aktivitäten in allen für die Sozialentwicklung relevanten Politikfeldern zu erheben, zu analysieren und zu bewerben. Mit dem Projekt soll der Schwung, der von internationaler und regionaler Ebene im Gleichstellungsbereich und im Bereich der Sozialentwicklung von Peking + 10 und Kopenhagen + 10 zu erwarten ist, genutzt werden, um diese Themen auch in Deutschland weiter voran zu treiben. Das Projekt verfolgt das Ziel, einen spezifischen Kreis von Akteuren mit der Strategie des Gender Mainstreaming vertraut zu machen und zu seiner konkreten Umsetzung in diesen Feldern beizutragen.
International Conference on Law and Society
Die Law und Society Association (LSA) und das Research Committee on Sociology of Law (RCSL) veranstalten ihre gemeinsame internationale Tagung im Jahr 2007 in Berlin. Sie bietet in einzigartiger Weise die Möglichkeit zum Austausch zwischen Rechtswissenschaft, Sozial- und Kulturwissenschaften im internationalen Vergleich und in der kritischen, auf unterschiedliche gesellschaftspolitische Kontexte bezogenen Sicht. Gastgeber ist die Humboldt Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Freien Universität. Vorsitzender des Local Organizing Committee ist Prof. Dr. em. Thomas Raiser; Mitveranstalter sind u.a. die Vereinigung für Rechtssoziologie und die Sektion Rechtssoziologie der DGS und der Berliner Arbeitskreis für Rechtswirklichkeit (BAR). An der Konferenz haben über 2000 Personen teilgenommen. Das Konferenzbüro und die wissenschaftliche Koordinierungsstelle waren bei Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. eingerichtet und von Christian Boulanger geleitet.
Gender Mainstreaming: Beratung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Im Rahmen der Forschung zu Gender Mainstreaming im Kontext der Verwaltungsreform hat Prof. Dr. Baer die Landesregierung Nordrhein-Westfalen beraten.
Gender Mainstreaming: Beratung des Bundesumweltministeriums - ISOE Projekt
Gemeinsam mit ISOE hat Prof. Baer das Bundesumweltministerium (BMU) beraten.
Implementierung von Gender Mainstreaming in der Bundesregierung
Von 2001-2003 wurde das BMFSFJ bei der Implementierung von Gender Mainstreaming in der Bundesregierung wissenschaftlich begleitet. Träger des Projekts war die GSF e.V. (Dr. B. Sellach, Dr. U. Enders-Dragässer), im Team mit Prof. Dr. Baer, LL.M. (HU Berlin), B. Kress ( balancing-consult). Als Koordinatorin war Mara Kuhl an der HU Berlin beschäftigt.
Studie zum Beschäftigtenschutzgesetz
Ein gemeinsames Projekt im Auftrag des BMFSFJ in Zusammenarbeit mit NFO Infratest, München, Dr. Almut Pflüger, Rechtsforschung Mitarbeiterinnen u.a. Gabriele Schlick, Milena Büchs, Ute Kalender . Die Studie untersucht, wie ein neues Gesetz von juristischen und sozialen Akteuren genutzt wird. Sie zeigt: dass Recht gegen Diskriminierung oft keine Anwendung findet, obwohl einschlägige Fälle vorliegen, dass Umsetzung an Vorurteilen und Stereotypen scheitern kann, dass sexuelle Belästigung nicht immer als Diskriminierung ernstgenommen wird, dass Vieles zu tun ist, um rechtlich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Die Studie können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.
Studie zur Gleichstellungsfolgenabschätzung bei der Umsetzung von Antidiskriminierungsrichtlinien in deutsches Recht
Ein Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, koordiniert von Prof. Baer. Projektmitarbeiterinnen: Barbara Driesen, Heike Laurisch, Anja Michaelsen.
Nachwuchskonferenz Rechtsforschung als disziplinübergreifende Herausforderung
Lange Nacht der Wissenschaften 2004 und 2005
2004 und 2005 war der Lehrstuhl auf der Langen Nacht der Wissenschaften vertreten. In Zusammenarbeit mit dem GenderKompetenzZentrum und dem ZtG präsentierten wir unser Quiz "Recht und Geschlecht".
Bilder von der Langen Nacht 2005
Multimedia-Initiative HU
Die Humboldt Universität fördert im Rahmen ihres Multimedia Programmes Initiativen zur Verbesserung der Lehre durch den Einsatz multimedialer Instrumente. In diesem Rahmen arbeiten wir daran, die Einführungskurse in die Gender Studies zu optimieren. Im Wintersemester 2003/04 haben Prof. Baer und Daniela Hrzán in einem Einführungskurs " Körper", im Sommer 2004 im Seminar " Schwarz/Weiß" dazu Erfahrungen gesammelt. Mit Unterstützung von Bernhard Kern wurde eine multimediale Plattform entwickelt, die transdisziplinäre Arbeit erleichtern soll.
European Network of Legal Experts
EGESO Group of Experts on Combating Sexual Orientation Discrimination
Prof. Baer erstellte den Bericht für Deutschland. Den gesamten Bericht finden Sie hier.
Casebook Non-Discrimination Law
Weitere Informationen zum Casebook finden Sie hier.
EU: Rethinking employment discrimination: a German case-study
Marie Curie-Individualstipendium, Projektmitarbeiter: Dr. Paul Skidmore (betreuut durch Prof. Dr. Rebhahn und Prof. Dr. Baer)
VINGS Module
Für die FernUniversität Hagen erstellte Prof. Baer in Zusammenarbeit mit Aline Oloff, Angela Smessaert und Laura Adamietz Fernstudienmaterial zu den Themen "Gender Mainstreaming" und "Gleichstellungsarbeit in verschiedenen Praxisfeldern - Praxisfeld Hochschule".
GTZ
Gender und Recht in der Technischen Zusammenarbeit (Gutachten und Leitung eines Workshops für die GTZ).
CD Rom "Verfassungen Europas"
CD-Rom "Verfassungen Europas" (Kooperationsprojekt mit Fondazione Lelio E Lisli Basso (Rom) und Fundacion Alternativas (Madrid).
Multimediales Begleitstudium Jura
Weitere Informationen finden Sie hier.
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