Neues Wissen

onlinejournal kultur&geschlecht

Das onlinejournal kultur&geschlecht bietet ein Forum für Nachwuchs-wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum, die zu Geschlechterfragen und ihren Kontexten forschen. Das onlinejournal kultur&geschlecht ist ein Projekt der Fakultät für Philologie, gefördert vom Rektorat der Ruhr-Universität Bochum.

http://www.ruhr-uni-bochum.de/genderstudies/kulturundgeschlecht

Umfrage zur Akzeptanz sexueller Vielfalt, Universität Kiel

Infobrief des Fachbereichs für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Februar 2011 - Erste Befragung zur Akzeptanz sexueller Vielfalt

Heute startet die von der ‚Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung‘ geförderte wissenschaftliche Studie zum Verhältnis der Lesben- und Schwulen-Community zu anderen gesellschaftlichen Teilgruppen. Befragt werden Lesben, Schwule und andere nicht-heterosexuelle Frauen und Männer (einschließlich Trans*-Personen). Die Studie ist Teil der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt” und soll zur Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Dialogs und des gegenseitigen Respekts beitragen. Sie wird von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unter der Leitung von Professor Bernd Simon bundesweit und internetgestützt durchgeführt.

Wir möchten Sie, die sich mit lesbischen, schwulen und trans* Lebensweisen identifizieren, hier zur Teilnahme einladen. Der Fragebogen kann ab sofort mit dem Link

http://www.uni-kiel.de/psychologie/survey/index.php?sid=99444&>

aufgerufen und dort direkt ausgefüllt werden.
Das Ziel der Studie ist es, die Erfahrungen von Lesben, Schwulen und Trans* mit anderen Teilgruppen der Gesellschaft sichtbar zu machen und daraus Handlungsperspektiven zu entwickeln.  Die Ergebnisse der Studie werden im Winter 2011 veröffentlicht.

Wir würden uns von Ihnen sehr unterstützt fühlen, wenn Sie sich die Zeit (max. 30 Min.) für das Ausfüllen des Fragebogens nehmen würden. Machen Sie mit und füllen den Fragebogen direkt aus!

"Studie zur Realität der Diskriminierung in Deutschland - Vermutungen und Fakten" - Freie Universität Berlin

Das im Rahmen des PRORGESS-Programms der Europäischen Union im Fachbereich Rechtswissenschaft der FU Berlin durchgeführte Forschungsprojekt widmet sich Fragen der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung in der deutschen Gesellschaft, wobei ein realistisches Bild der Arten und Häufigkeit von Diskriminierungen und Diskriminierungsmustern im Fokus der Studie steht. Die Ergebnisse und vergleichenden Feststellungen basieren auf einem Online-Fragebogen, auf einer Medienanalyse, auf verschiedenen Befragungen von Antidiskriminierungsverbänden und Rechtsanwält_innen sowie einer Gerichtsumfrage. Zur Homepage des Forschungsprojekts, zu den Kurzfassungen in Englisch, Deutsch und Französisch, weitere Informationen den ausführlichen Bericht betreffend per Mail an info@diskriminierung-in-deutschland.de

Implementierung von Rechtsnormen: Gewalt gegen Frauen in der Türkei und in Deutschland

Im Januar 2009 haben Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff und Helin Uçar (Berlin Graduate School of Social Sciences), einen internationalen Workshop zum Thema „Implementierung von Rechtsnormen: Gewalt gegen Frauen in der Türkei und in Deutschland“ veranstaltet. Für den länderübergreifenden und interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich 35 SozialwissenschaftlerInnen, JuristInnen, Vertreterinnen von Frauenorganisationen und öffentlichen Einrichtungen, sowie NachwuchswissenschaftlerInnen zusammengefunden, um über die neuen rechtlichen Entwicklungen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, über die Fortschritte und Probleme bei der Implementierung und über die diskursive Kodierung von Gewalt in Deutschland, der Türkei und den Niederlanden zu diskutieren. Die Dokumentation des Workshops wurde kürzlich publiziert.

Frauenhäuser werden gebraucht

Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bbf) wurde von der Zeitschrift "Brigitte" interviewt. Sie reagiert auf die Forderung des Soziologieprofessors Georg Amendt, der Frauenhäuser abschaffen möchte, und erklärt, warum kompetente, spezialisierte Beratung und Schutz für Frauen nötig sind.
Zum Interview...

Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards

Die DFG hat einen Instrumentenkasten für die Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards online gestellt. Mehr finden Sie hier.

Privilegien Test - engl. Version

The Privileges-Test is designed to become aware of dynamics, structures and experiences of discrimination and inequality.

Urteilsdatenbank AGG

Catharine MacKinnon Special Advisor für sexualisierte Gewalt am Internationalen Strafgerichtshof

Catharine MacKinnon, Elizabeth A. Long Professor of Law an der University of Michigan, ist seit November 2008 Special Gender Adviser der Strafverfolgungsbehörden des Internationalen Strafgerichtshofs. Dort wird sie ihre fachliche Expertise zu sexualisierter und geschlechtsbasierter Gewalt zur Verfügung stellen. MacKinnon, bekannt für ihre pointierten Beiträge insbesondere im Bereich der Geschlechtsdiskriminierung und der Gewalt gegen Frauen, erstritt im Jahr 2000 vor amerikanischen Gerichten im Fall Kadic v. Karadzic eine Schadensersatzsumme von 745 mill USD für eine Gruppe von Opfern und gehört zu den meistzitierten Rechtswissenschaftlern und Rechtswissenschaftlerinnen überhaupt. Hier finden Sie einen aktuellen Gastvortrag MacKinnons beim Internationalen Strafgerichtshof zur Rechtsprechung des Ruanda-Tribunals zu sexualisierter Kriegsgewalt, den sie im Oktober 2008 in Den Haag hielt.

Erste europäische Konferenz zum Thema Mehrfachdiskriminierung

Mit dem Thema Mehrfachdiskriminierung beschäftigte sich eine Konferenz an der Uni Oldenburg mit dem Titel First European Conference on Multidimensional Equality Law: Developing Interdisciplinary Perspectives. Die Konferenz beschäftigte sich u.a. mit neuen politischen und rechtlichen Strukturen, Intersektionalität und diversity, Implementierungsfragen und bestehenden Ansätzen in europäischen Staaten, den EU-Ansätzen und dem Beispiel des Kopftuchstreits. Informationen zu dieser Konferenz finden sich auf dieser Seite; hier finden Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Konferenz auf deutsch und die Abstracts auf Englisch.

Women's Human Rights in International Law

ASIL Insight zu Frauenrechten: Die American Society of International Law veröffentlicht regelmäßig Artikel über eine Mailingliste. Im März 2005 beschäftigte sich Hadar Harris mit "Current Processes for Assessment of Women's Human Rights in International Law".
by Administrator last modified 2011-08-04 08:43