Veranstaltungen

Werkstattgespräche Law & Society Institute Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Sommer 2012

Ausführliche Informationen zu den Werkstattgesprächen finden Sie in der Programmübersicht.

Veranstaltungsreihe Forum Transregionale Studien - Projekt Rechtskulturen -, Sommer 2012

Ausführliche Informationen zur Vortragsreihe finden Sie auf der Projekthomepage.

Ringvorlesung Geschlechterforschung revisited: Entwicklungen, Kontinuitäten, Kontroversen, Freie Universität Berlin, Sommer 2012

Ausführliche Informationen zur Ringvorlesung können Sie dem Programm

entnehmen.

Rotkäppchensalon "Alles schon gesagt? – Noch lange nicht! – Neue Perspektiven auf 'den' Osten" - Diskussionsreihe am Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin, Sommer 2012

Ausführliche Informationen zur Vortragsreihe können Sie der Programmübersicht entnehmen.

Kollektivität nach der Subjektkritik / Collectivity beyond Identity - internationale Konferenz 28.-30.06.2012, Berlin

Formen von Kollektivität prägen alle Lebensbereiche und gesellschaftlichen Zusammenhänge. Sie sind Grundlage von Politik und ergeben sich in Arbeitsverhältnissen. Gerade, wenn man feministischer Theoriebildung folgend nicht von einem souveränen, isolierten Subjekt ausgehen will, wird Kollektivität zum begrifflichen Dreh- und Angelpunkt. Die subjektkritische Theorie hat aber darauf aufmerksam gemacht, dass Kollektive, besonders wenn sie von Identitätszuschreibungen hergeleitet werden, Ausschlüsse und Gewalt reproduzieren. Problematisiert wurde z.B. das Ausblenden von Machtverhältnissen und Unterschieden innerhalb homogen gedachter Gruppen wie ,der Frauen’ in der sogenannten zweiten Frauenbewegung. Seitdem wird versucht, Machtverhältnisse sehr viel komplexer nachzu-vollziehen und uneinholbare Differenzen zu berücksichtigen. Wie aber lassen sich Gemeinschaften denken, wie kann Kollektivität vorgestellt werden, wenn die scheinbar zentrale Kategorie zur Vergemeinschaftung, die Kategorie der ‚Identität’, zum kritischen Projekt geworden ist? Das Problem der Pluralität lässt sich erst recht nicht mehr mit der Konzeption von Kollektivsubjekten still stellen – vielmehr ist das Subjekt selbst in Kategorien der Mehrzahl und Sozialität aufgegangen, die aber häufig unterbestimmt bleiben. Hier wollen wir weiterfragen: Welche Konzeptionen von Kollektivität ergeben sich vom Reflexionsniveau der Subjektkritik aus? Wie lassen sich Zusammensein, Zusammenarbeit, Zusammenleben analysieren und theoretisieren? Was bleibt an Ver-Bindendem, wenn man das Trennende nicht romantisierend übergeht?

Keenote-speaker: Linda Alcoff, Adriana Cavarero, Susanne Baer, Sabine Hark und Linda Zerilli

Ausführliche Informationen zur Tagung finden Sie hier.


Weitere Veranstaltungen finden Sie auch im ZTG Blog und dem HU Veranstaltungskalender.

by Sekretariat Baer last modified 2012-05-15 15:37